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FOUR Frankfurt – vier Türme, die der Skyline eine neue Eleganz geben

Autorenbild: Von Peter Breul
Von Peter Breul
vor 7 Tagen
10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

FOUR Frankfurt ist ein neues Quartier zwischen Bankenviertel und Innenstadt. Seine vier unterschiedlich hohen Türme setzen schon aus der Ferne einen markanten und zugleich harmonischen Akzent in der Skyline – hier verbinden sich Architektur, Wohnen, Arbeiten, Hotellerie, Gastronomie und urbanes Leben.


Frankfurter Skyline mit Wolkenkratzern bei klarem blauen Himmel, darunter Gebäude mit Helaba- und HALLesche-Schriftzug.
Mainhattan im neuen Glanz – das FOUR ist angekommen

Frankfurt am Main besitzt eine Skyline, die in Deutschland einzigartig ist. Sie erzählt von Banken, Handel, internationaler Wirtschaft und dem Mut, in die Höhe zu bauen. Ihre Hochhäuser stehen für verschiedene Jahrzehnte. Der Messeturm erinnert an die monumentale Architektur der späten 1980er-Jahre. Der Commerzbank Tower brachte in den 1990er-Jahren eine neue Leichtigkeit in das Bankenviertel. Der Main Tower öffnete die Hochhauswelt schließlich auch für Besucher. Mit dem FOUR Frankfurt ist nun ein weiteres neues Kapitel hinzugekommen.


FOUR Frankfurt – mitten im Leben


Wer sich Frankfurt aus der Ferne nähert, erkennt das Ensemble schnell. Der 233 Meter hohe T1 erhebt sich selbstbewusst über die umliegenden Gebäude. Neben ihm staffeln sich drei weitere Türme mit Höhen von 173, 120 und rund 100 Metern. Gemeinsam bilden sie keine starre Wand. Ihre unterschiedlichen Größen erzeugen eine bewegte Silhouette, die sich zwischen die bestehenden Hochhäuser schiebt, ohne diese zu verdrängen.


FOUR wirkt präsent, aber nicht fremd. Das Ensemble setzt einen neuen Schwerpunkt und bleibt dennoch eindeutig Frankfurt. Es nimmt die vertikale Sprache des Bankenviertels auf und entwickelt sie weiter. Aus einem einzelnen Hochhaus wird eine ganze Hochhausfamilie. Vier Gebäude stehen miteinander in Beziehung, reagieren aufeinander und verändern je nach Blickwinkel ihre Wirkung. Aus Richtung Main erscheinen sie anders als vom Opernplatz. Vom Goetheplatz wirkt das Ensemble offen und nah. Aus größerer Entfernung verschmelzen die Türme zu einer neuen architektonischen Figur. Mal steht der T1 sichtbar im Mittelpunkt, mal treten die niedrigeren Gebäude stärker hervor. Das Quartier besitzt dadurch keine klassische Vorder- oder Rückseite. Es zeigt der Stadt immer ein anderes Gesicht.


Eine neue Komposition für die Frankfurter Skyline

Die Schönheit des FOUR liegt nicht allein in seiner Höhe. Sie entsteht aus den Proportionen, den Fassaden, den feinen Verschiebungen und dem Zusammenspiel der vier Türme.

Der Entwurf stammt von UNStudio aus Amsterdam unter Leitung des niederländischen Architekten Ben van Berkel. Die Umsetzung wurde von HPP Architekten begleitet. Statt vier geradlinige Hochhäuser nebeneinanderzustellen, entwickelten die Planer ein Ensemble, das im Grundriss an die Flügel einer Windmühle erinnert. Die leicht gegeneinander gedrehten Türme schaffen Abstand, freie Ausblicke und mehr Tageslicht auf den Plätzen. Markante Fassadenknicke, vertikale Rahmen und unterschiedlich strukturierte Flächen verleihen dem Ensemble seine skulpturale Wirkung. Je nach Wetter und Tageszeit verändert es seinen Charakter – klar im Sonnenlicht, kühl unter Wolken und warm leuchtend am Abend.


Diese Architektur lebt von der Nähe ebenso wie von der Ferne. Aus der Distanz bestimmen die Höhen und Proportionen das Bild. Wer unmittelbar vor den Türmen steht, entdeckt die eigentlichen Details: diagonale Linien, vorspringende Fassadenteile, geschützte Loggien, unterschiedliche Materialien und die sorgfältig gesetzten Übergänge zwischen Hochhaus, Sockel und öffentlichem Raum.

Der T1 gibt der Komposition ihre Kraft. Die drei niedrigeren Türme verleihen ihr Maßstab und Tiefe. Gerade diese Staffelung sorgt dafür, dass FOUR nicht wie ein einzelner Fremdkörper wirkt. Das Ensemble fügt sich in die bestehende Skyline ein und schafft gleichzeitig eine neue, unverwechselbare Ordnung.


Vom verschlossenen Bankareal zum neuen Stadtquartier


Das Grundstück zwischen Großer Gallusstraße, Junghofstraße und Neuer Schlesingergasse gehörte über viele Jahrzehnte zur Deutschen Bank. Obwohl das sogenannte Deutsche-Bank-Dreieck mitten im Zentrum lag, war es für die Öffentlichkeit kaum zugänglich. Zwischen Roßmarkt, Goetheplatz und Bankenviertel befand sich eine städtebauliche Barriere.


2015 erwarb der Frankfurter Projektentwickler Groß & Partner das Areal. Im März 2016 fiel die Entscheidung im städtebaulichen Ideenwettbewerb. Im Februar 2017 gewann UNStudio den anschließenden Architekturwettbewerb.


Nach dem Auszug der Deutschen Bank wurde das Gelände zunächst für Veranstaltungen, Filmproduktionen, Konzerte und gastronomische Formate geöffnet. Im März 2018 begannen die Abrissarbeiten. Im Herbst folgten die Tiefbauarbeiten. Der Bebauungsplan trat im Februar 2019 in Kraft. Die Baugenehmigung wurde 2020 erteilt, im März 2021 fand die Grundsteinlegung statt. Schon im Sommer 2021 befanden sich alle vier Türme im Hochbau. Im September 2023 wurde das Richtfest gefeiert. Noch im selben Jahr zogen die ersten Unternehmen in den T4 ein. Danach folgten schrittweise weitere Büroflächen, die Eigentumswohnungen im T3 sowie das Kimpton Main Frankfurt.

Stand September 2026 ist ein großer Teil des Quartiers in Betrieb. Einzelne gastronomische Flächen und Bereiche des T2 befinden sich noch in der Fertigstellung. Das dort geplante Radisson Collection Hotel soll im dritten Quartal 2027 eröffnen.

Insgesamt umfasst FOUR Frankfurt rund 213.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Etwa 600 Wohnungen, zwei Hotelbereiche, hochwertige Büroflächen, Gastronomie, Einzelhandel, Fitnessangebote, eine Kindertagesstätte und öffentlich zugängliche Freiräume sind Teil des Konzepts. Bis zu 1.500 Menschen sollen hier wohnen. Gleichzeitig entstehen rund 4.500 Arbeitsplätze.

Die vielleicht wichtigste Veränderung ist jedoch nicht in Quadratmetern messbar. Ein früher abgeschlossenes Bankgelände wird geöffnet. Neue Wege führen durch das Quartier und verbinden Innenstadt und Bankenviertel miteinander.

Blick nach oben auf vier gläserne Wolkenkratzer vor blauem Himmel, kühl und futuristisch, das Four.
Mainhattan in neuer Perspektive – das FOUR im Herzen der Skyline

T1 – 233 Meter selbstbewusste Eleganz

Der T1 ist das weithin sichtbare Zeichen des FOUR. Mit 233 Metern Höhe und 55 Vollgeschossen gehört er zu den höchsten Gebäuden Deutschlands. Dennoch versucht er nicht, den benachbarten Commerzbank Tower optisch zu übertrumpfen. Beide Hochhäuser treten vielmehr in einen architektonischen Dialog.

Der Commerzbank Tower besitzt seine markante Dreiecksform und die weithin sichtbare Spitze. Der T1 antwortet mit geknickten Fassaden, vertikalen Rahmen und einer schlanken, vielschichtigen Wirkung. Je nach Blickwinkel erscheint er ruhig oder beinahe plastisch. Man muss diese außergewöhnliche Architektur selbst gesehen haben – sie ist schlichtweg fantastisch, meint unsere Redaktion. Im Inneren stehen moderne Büroflächen im Mittelpunkt. Großzügige Etagen ermöglichen offene Arbeitslandschaften, klassische Einzelbüros, Konferenzbereiche, Vorstandsetagen und flexible Mischformen. Raumhohe Fenster holen Frankfurt direkt an den Arbeitsplatz. Die Aussicht reicht je nach Etage über das Bankenviertel, den Main, die Innenstadt und bis in den Taunus.

Zu den bekannten Nutzern gehören DekaBank, Boston Consulting Group, Freshfields Bruckhaus Deringer, A&O Shearman, Lazard und Invesco. Für diese Unternehmen ist der T1 nicht nur ein Bürostandort. Das Gebäude bietet Sichtbarkeit, eine internationale Adresse und ein repräsentatives Umfeld. Zu den besonderen Bereichen gehören zweigeschossige Loggien und eine Dachterrasse, die dem Executive Office in der 53. Etage zugeordnet ist. Hier verliert selbst eine gewöhnliche Besprechung ihre Alltäglichkeit. Hinter den Glasflächen liegt die Stadt wie ein großes, ständig wechselndes Panorama.

Das Leben des T1 soll sich jedoch nicht allein in den Büroetagen abspielen. Im Sockel entsteht mit dem DISTRIKT MARQUET eine rund 3.000 Quadratmeter große Foodhall. Verschiedene gastronomische Konzepte, Marktstände, Restaurants und Veranstaltungen sollen Beschäftigte, Bewohner und Besucher zusammenbringen. Ergänzt wird das Angebot durch ein großes Gastronomiekonzept der Pariser Big-Mamma-Gruppe im historischen Sockelbereich. Der T1 verbindet damit die Macht einer internationalen Geschäftsadresse mit der Offenheit eines urbanen Treffpunkts. Oben wird gearbeitet und entschieden. Unten wird gegessen, eingekauft und das gesellschaftliche Leben des Quartiers gestaltet.


T2 – das vielseitige Leben in der Höhe

Mit 173 Metern ist der T2 der zweithöchste Turm. Innerhalb des Ensembles übernimmt er die vielseitigste Aufgabe. Er verbindet Mietwohnungen, geförderten Wohnraum, Hotellerie, Gastronomie, Einkauf und Fitness unter einem Dach.


Die Wohnungen befinden sich in den oberen Geschossen. Ihre großen Glasflächen öffnen den Blick über die Stadt. Viele Einheiten verfügen über Loggien, die nicht außen an der Fassade hängen, sondern geschützt in den Baukörper integriert sind. So entsteht ein privater Außenraum, der auch bei Wind und wechselhaftem Wetter genutzt werden kann.

Der T2 zeigt, wie komfortabel das Leben in einem innerstädtischen Hochhaus organisiert werden kann. Im Untergeschoss eröffnete im November 2025 ein EDEKA-Markt. Für Bewohner bedeutet das: Der tägliche Einkauf beginnt mit einer Fahrt nach unten. Ein Auto ist dafür nicht erforderlich.

Hinzu kommt PRIME TIME fitness. Das Studio erstreckt sich teilweise über ein architektonisch spannendes Verbindungselement zwischen T2 und T3. Eine Terrasse erweitert den Trainingsbereich nach außen. Im sechsten Obergeschoss entsteht außerdem eine Gastronomiefläche mit Weinbar. Mehr als 500 Quadratmeter Innenfläche werden durch rund 150 Quadratmeter Außenterrassen ergänzt. Diese verbinden sich mit dem öffentlich zugänglichen Dachgarten.

Eine bedeutende Weiterentwicklung betrifft den Hotelbereich. Statt des ursprünglich geplanten Hyatt House zieht ein Radisson Collection Hotel in den T2 ein. Vorgesehen sind 189 Zimmer und Suiten auf den Etagen 11 bis 19. Raumhohe Fenster bieten Gästen einen unmittelbaren Blick auf die Frankfurter Skyline. Im Erdgeschoss entstehen eine Lobby, eine Lounge und eine Bar. Im ersten Obergeschoss sind ein Restaurant und eine weitere Bar mit rund 135 Sitzplätzen geplant. Die Eröffnung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Der größte Vorteil des T2 ist die außergewöhnliche Mischung. Bewohner, Hotelgäste, Restaurantbesucher und Sportler benutzen dasselbe Gebäude, ohne dass ihre privaten Bereiche miteinander verschwimmen. Der Turm wird dadurch zu einer kleinen Stadt in der Höhe.

T3 – privates Wohnen mit Blick über Frankfurt

Der rund 120 Meter hohe T3 steht für die private und elegante Seite des FOUR. In ihm entstanden 242 Eigentumswohnungen. Die Größen reichen von kompakten Stadtapartments bis zu großzügigen Panoramaresidenzen.

Viele Wohnungen besitzen hohe Glasanteile und geschützte Loggien. Je nach Lage blickt man zur Alten Oper, über das Bankenviertel, zum Main oder weit in Richtung Taunus. Die geknickte Fassade sorgt dafür, dass selbst benachbarte Wohnungen unterschiedliche Sichtachsen erhalten.

Der Luxus des T3 besteht nicht allein aus hochwertigen Materialien, großzügigen Bädern oder elegant gestalteten Wohnbereichen. Er zeigt sich vor allem im Alltag. Goethestraße, Zeil, Hauptwache, Opernplatz und Mainufer sind zu Fuß erreichbar. Supermarkt, Fitnessangebote, Restaurants und Bars befinden sich im Quartier oder unmittelbar daneben.

Zum T3 gehört auch der Gebäuderiegel an der Junghofstraße. Hinter der erhaltenen Fassade der 1950er-Jahre eröffnete 2025 das Kimpton Main Frankfurt. Es ist das erste deutsche Hotel der internationalen Lifestyle-Marke und verfügt über 155 Zimmer und Suiten. Das Innendesign greift Elemente des Bauhauses und des „Neuen Frankfurt“ auf. Mit der, der Bar MAY und der Dachbar LAZULI wendet sich das Hotel nicht nur an Reisende. Es möchte auch ein Treffpunkt für Frankfurt sein.

Hier zeigt sich die besondere Stärke des T3: Oben bieten die Wohnungen Ruhe und Privatheit. Im Sockel beginnt das gesellschaftliche Leben. Nur wenige Etagen liegen zwischen dem eigenen Rückzugsort und einem Abendessen, einem Treffen an der Bar oder einem Cocktail auf der Dachterrasse.


T4 – der erste Turm voller Leben

Mit rund 100 Metern und 25 Geschossen ist der T4 der kleinste Turm. Als erster fertiggestellter und bezogener Teil des FOUR spielte er eine besondere Rolle. Hier wurde aus der Planung erstmals Alltag.


Der auch als Aqua Tower bekannte T4 bietet rund 23.000 Quadratmeter Bürofläche. Zu den Mietern gehören Baker McKenzie, Sanofi, Colliers und Accuracy. Baker McKenzie allein belegt rund 8.400 Quadratmeter in den oberen Geschossen.


Gegenüber dem imposanten T1 wirkt der T4 kompakter und persönlicher. Seine Etagen lassen sich in bis zu vier Mieteinheiten aufteilen. Dadurch eignet sich der Turm auch für Unternehmen, die eine exklusive Adresse und moderne Arbeitsflächen suchen, ohne mehrere vollständige Hochhausetagen zu benötigen.


Die geringere Höhe ist dabei kein Nachteil. Der T4 besitzt innerhalb des Ensembles einen eigenen Charakter. Seine Proportionen schaffen einen Übergang zwischen der umgebenden Stadt und den höheren Türmen. Gleichzeitig erleben die Nutzer alle Vorteile des Quartiers: kurze Wege, Gastronomie, Einkauf, Fitness und die unmittelbare Nähe zur Innenstadt.


Im Sockel ist eine neue Tagesbar aus dem Umfeld des Frankfurter Restaurants OJO DE AGUA vorgesehen. Sie soll den geschäftlich geprägten Turm stärker mit dem öffentlichen Leben verbinden und den Übergang vom Arbeitstag in den Abend begleiten.


Wenn aus Architektur ein Lebensgefühl wird

Die wahre Qualität des FOUR zeigt sich nicht allein auf Bauplänen oder in den Höhenangaben der Türme. Sie zeigt sich in der Vorstellung davon, wie dieses Quartier morgens, mittags und abends funktioniert.


Ein gewöhnlicher Tag könnte hier früh beginnen. Die ersten Bewohner verlassen ihre Wohnungen. In den Hotellobbys werden Koffer abgestellt. Im T4 öffnen sich die Aufzugtüren zu den Büroetagen. Im T1 bereiten sich Teams auf Besprechungen vor, während unten Kaffee ausgeschenkt wird.

Gegen Mittag füllen sich Plätze und Passagen. Büroangestellte suchen einen Tisch, Hotelgäste erkunden die Umgebung und Bewohner erledigen ihre Einkäufe. Menschen nutzen das Areal als Verbindung zwischen Roßmarkt und Bankenviertel. Sie müssen in keinem der Türme arbeiten oder wohnen, um Teil dieses Ortes zu werden.

Am späten Nachmittag verändert sich die Stimmung. Die Glasflächen nehmen das wärmere Licht auf. Die Konturen der Türme treten stärker hervor. Auf den Terrassen beginnt der Feierabend, während hinter vielen Bürofenstern noch gearbeitet wird.

Wenn es dunkel wird, zeigt FOUR eine andere Seite. In den Wohnungen geht Licht an. Hotelgäste treffen sich in den Bars. Auf der Dachterrasse des Kimpton werden Cocktails serviert. Hoch über den Straßen wird gegessen, gesprochen und gewohnt. Die Skyline bleibt nicht länger nur eine Kulisse. Sie wird zum Lebensraum. Dabei ist das Quartier noch nicht vollständig angekommen. Einige gastronomische Angebote öffnen schrittweise. Im T2 laufen weitere Arbeiten, und das Radisson Collection Hothttp://Wirkung.Soel folgt 2027. Urbanität entsteht nicht mit dem letzten montierten Fassadenelement. Sie entwickelt sich mit den Menschen, die einen Ort täglich nutzen. Doch die Voraussetzungen sind außergewöhnlich. Der T1 steht für die neue Arbeitswelt. Der T2 verbindet Wohnen, Hotel, Einkauf und Fitness. Der T3 bietet private Rückzugsorte und elegante Hotelkultur. Der T4 schafft flexible Büroflächen in einem bereits funktionierenden Umfeld.

Zusammen sind die vier Türme mehr als die Summe ihrer einzelnen Nutzungen. Sie bilden eine kleine vertikale Nachbarschaft im Zentrum von Frankfurt.

Ein neues Wahrzeichen, das eindeutig zu Frankfurt gehört

FOUR Frankfurt ist groß, ohne schwer zu wirken. Das Ensemble ist auffällig, ohne die vertraute Skyline zu überdecken. Seine Türme passen sich nicht an, indem sie unsichtbar werden. Sie fügen sich ein, indem sie die Sprache der Stadt verstehen.

Die gestaffelten Höhen nehmen Rücksicht auf die vorhandene Silhouette. Die gedrehten Baukörper schaffen Abstand und wechselnde Perspektiven. Die geknickten Fassaden geben jedem Turm Individualität. Gleichzeitig sorgen wiederkehrende Linien, Materialien und Proportionen dafür, dass die vier Gebäude als architektonische Familie erkennbar bleiben.

Aus der Nähe entdeckt man die Präzision des Designs. Aus der Ferne erlebt man seine bestimmende Wirkung. So bekommt Frankfurt nicht einfach vier weitere Hochhäuser. Die Mainmetropole erhält ein Ensemble, das ihre Skyline neu ordnet, ihre Innenstadt öffnet und ihre urbane Eleganz weiterentwickelt.

FOUR Frankfurt ist selbstbewusst, international und modern. Vor allem aber ist es eines: unverkennbar Frankfurt am Main für den Start einer neuen Designzeit. Was unsere Redaktion bewegt...

Mit dem FOUR Frankfurt ist für unsere Stadt eine neue Zeit angebrochen. Das Ensemble setzt architektonische Maßstäbe und zeigt, wie vielfältig vier Hochhäuser genutzt werden können. Hier wird gearbeitet, gewohnt, übernachtet, eingekauft und das Leben genossen. Damit ist ein Ort entstanden, der Frankfurt nicht nur verändert, sondern der Stadt neue Möglichkeiten eröffnet.

Doch bei aller Begeisterung für Architektur, Design und technische Leistung dürfen wir eines nicht vergessen: Hinter jedem Stockwerk, jedem Fassadenelement und jeder Leitung stehen Menschen. Architekten, Ingenieure, Bauleiter, Kranführer, Betonbauer, Elektriker, Installateure, Fassadenbauer, Logistikteams und Lkw-Fahrer haben mit ihrem Können und ihrer Schaffenskraft dazu beigetragen, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Gerade die Fahrer sorgten dafür, dass Baumaterialien und Technik zuverlässig ihren Weg durch die enge Frankfurter Innenstadt bis zur Baustelle fanden.

Während der Entstehung des FOUR waren wir immer wieder mit der Kamera rund um das Areal unterwegs. Zwischen Bauzäunen, Kränen und den täglich weiterwachsenden Türmen kamen wir mit Menschen ins Gespräch, die hier arbeiteten. Sie erzählten uns von ihrer Arbeit, beantworteten unsere Fragen und ließen uns an der Entwicklung dieses außergewöhnlichen Projekts teilhaben. Diese Begegnungen haben das FOUR für uns persönlich gemacht.

Deshalb gilt der Dank unserer Redaktion und auch mein ganz persönlicher Dank, Peter Breul, allen Beteiligten – den sichtbaren ebenso wie den vielen stillen Kräften im Hintergrund. Behandeln und bewahren wir diesen besonderen Ort mit Respekt. Denn in jedem Detail steckt die Arbeit eines Menschen.

An das gesamte Team: Ihr habt nicht nur vier Türme gebaut – ihr habt Frankfurt ein neues Stück Zukunft in die Skyline geschrieben.









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